Park / Parkpflege heute

Inhalt:

Park Linderhof

Parkpflege heute – Unterhalt und gartendenkmalfachliche Betreuung

 

Bild: Blick von den Terrassengärten zum Schloss

 

Die Pflege der denkmalgeschützten Garten- und Parkanlage Linderhof mit ihren spezifischen gestalterischen Inhalten erfordert einen hohen finanziellen Aufwand, genaue Detailkenntnisse hinsichtlich Entstehungsgeschichte und stilistischer Einordnung und natürlich erfahrenes, engagiertes Pflegepersonal.

Die Gesamtfläche der Garten- und Parkanlage von etwa 58 ha Größe lässt sich wie folgt aufgliedern:
Gehölzgruppen 5,2 ha – Wald 33 ha – Wiesen/Rasen 18,3 haBlumenrabatten 0,1 haParkwege 2,4 ha – Heckenschnittfläche 0,8 ha

 

Bild: Park Linderhof
Bild: Park Linderhof
Bild: Park Linderhof
Bild: Park Linderhof
Bild: Park Linderhof
Bild: Park Linderhof
Bild: Park Linderhof
Bild: Park Linderhof
Bild: Park Linderhof
Bild: Park Linderhof

Für die Pflege der Parkanlage stehen derzeit 15 fest angestellte Arbeitskräfte und sechs Saisonkräfte zur Verfügung. Die etwa 45.000 Stück Sommerblumen für die Bepflanzung der Blumenbeete und -rabatten werden in einer eigenen kleinen Gärtnerei herangezogen.

Bedingt durch die Lage in ca. 950 m Meereshöhe ist die Vegetationszeit sehr kurz und eine Frühjahrsbepflanzung der Rabatten deshalb nicht möglich. Hohe Luftfeuchtigkeit, starker Frost und große Niederschlagsmengen an Schnee und Regen verursachen immer wieder Schäden an Pflanzen, Kieswegen, Figuren und Holzkonstruktionen, die ein ständiges Ausbessern, Ergänzen und Reparieren erfordern.

Eine der wichtigsten Pflegemaßnahmen der nächsten Jahre wird sein, die Gehölzgruppen im Park zu verjüngen, d. h. Ersatzpflanzungen einzubringen, die nach dem Ausfall der Altbäume die raumbildende Funktion übernehmen sollen. Erste Versuchspflanzungen sind bereits durchgeführt worden.

Nur eine kontinuierliche fachgerechte Pflege garantiert langfristig den Bestand der gestalterischen und künstlerischen Inhalte des Schlossparks Linderhof, so wie ihn seinerzeit König Ludwig II. erbauen ließ und wie er den Besuchern noch lange erhalten bleiben soll. 

Bild: Detail einer Vase im westlichen Parterre


 
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